Günther Uecker

Der Künstler Günther Uecker, geboren 1930  in Wendorf/Mecklenburg, ist ein deutscher Maler und Objektkünstler mit internationalem Renommee sowie Professor an der Kunstakademie Düsseldorf. Bekannt wurde Uecker vor allem mit seinen reliefartigen Nagelbildern und seiner Malerei.

 

1955 ging er in den Westen um unter Otto Pankok zu studieren. Er studierte an der Kunstakademie Düsseldorf von 1955 bis 1957. Bereits im Jahr 1957 schuf Günther Uecker seine Nagelbilder auf weißem Untergrund, die fortan für seine Kunst charakteristisch werden sollten.Die Nägel ordnete Uecker dabei in symmetrischen Formationen auf Platten und Bretter. Die Nagelreliefs erzielen eine dynamische Wirkung durch die Richtungsanordnung der Nägel und das Wechselspiel mit Licht und Schatten. Durch den weißen Untergrund rufen die Nagelbilder eine entmaterialisierende Wirkung hervor. 1961 inszenierte er gemeinsam mit Gerhard Richter die Demonstration „Museen können bewohnbare Orte sein“. 1970 stellte er auf der Biennale Venedig aus.


Von 1976 bis 1995 unterrichtet Günther Uecker als Professor an der Kunstakademie in Düsseldorf. 1999 gestaltet er den Andachtsraum im neuen Reichstagsgebäude in Berlin. Bedeutende Auszeichnungen und Ausstellungen in großen Museen und Sammlungen in der ganzen Welt wie zum Beispiel im Museum of Modern Art, New York, würdigen sein Werk.



Im Dezember 2008 war Uecker Mitbegründer der Stiftung Zero Foundation. Auch Heinz Mack und Otto Piene gehörten zu den Gründern sowie die Stiftung Museum Kunst Palast. Die Stiftung hat ihren Sitz im Düsseldorfer Medienhafen, sie hat sich zum Ziel gesetzt, die ZERO Bewegung zu erhalten, zu präsentieren, zu erforschen und zu fördern.

 

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen richtete Uecker, dem Mitbegründer der legendären Künstlergruppe ZERO (Otto Piene, Heinz Mack), im Jahr 2015 eine große Ausstellung zum Werk aus, die den Blick auf die verschiedenen Facetten des umfangreichen Werkes von Uecker richtete.


Preise und Auszeichungen erhielt Günther Uecker U. a. den ersten Preis der 4. Biennale San Marino für ZERO und Gruppe N (1963), Preis der Jungen Biennale in Paris (1964), Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen (1964), Kritikerpreis der Biennale São Paulo (1971), Kaiserring der Stadt Goslar (1983), Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland (1985), Mitglied des Ordens Pour le mérite (2000), NRW-Staatspreis (2015). Werke von Uecker sind in allen großen Sammlungen und jeder Ausstellung zum Thema ZERO vertreten.

 


Das gesamte Werk des ZERO Günther Uecker umfasst neben Objektkunst die Malerei, Installationen, Bühnenbilder und Filme. Am 24. April 1958 gründeten die Künstler Otto Piene und Heinz Mack die Künstlergruppe ZERO. 1961 kam Günther Uecker hinzu. Werke der ZERO Künstler erzielen immer wieder Höchstpreise auf Auktionen. So lagen Werke 1970 noch bei 10.000 DM die heute siebenstellige Euro Beträge auf Auktionen erzielen.


Die Kunstgalerie Klamer verfügt über ein umfassendes Angebot von Arbeiten dieses besonderen Künstlers. Besonders Prägearbeiten, Spiralen oder frühe Arbeiten des Künstlers sind sehr gefragt. Eine optische Bereicherung und eine gute Geldanlage stellen die Arbeiten in jedem Fall dar.