Conrad Felixmüller

Conrad Felixmüller (eigentlich Conrad Felix Müller; * 21. Mai 1897 in Dresden; † 24. März 1977 in Berlin-Zehlendorf) war ein Maler des Expressionismus und der Neuen Sachlichkeit.


Nachdem er 1911 sein Musikstudium aufgegeben hatte, begann er im Herbst 1912 ein Studium an der Dresdner Kunstakademie. Er entwickelte eine intensive Freundschaft zu Peter August Böckstiegel, der 1919 Conrads Schwester Hanna Müller heiratete und somit sein Schwager wurde. 1914 wurde er Meisterschüler von Carl Bantzer. Seine grafischen Techniken Holzschnitt, Kupfer- und Stahlstich sowie Radierung eignete sich Felixmüller autodidaktisch an.


Seinen Künstlernamen „Felixmüller“ nahm er 1924 an.


Im Jahr 1933 wurden seine Werke in der Ausstellung „Entartete Kunst“ in Dresden geächtet.

1936 wurde Felixmüller aus dem Verein Berliner Künstler ausgeschlossen und im darauffolgenden Jahr wurden seine Bilder aus allen öffentlichen Sammlungen entfernt. Die Nationalsozialisten vernichteten über 150  seiner Werke.


Nach einem kurzen Kriegsdienst (1944/45) kam er 1945 noch in Sowjetische Kriegsgefangenschaft. Er überlebte und kehrte wieder heim.


Von 1949 bis 1962 übte er einen Lehrauftrag an der Universität Halle aus. Conrad Felixmüller starb am 24. März 1977 in Berlin-Zehlendorf.


Felixmüllers Gesamtwerk umfasst etwa 2.500 Arbeiten aus Malerei, Zeichnung und Graphik

Charakteristisches Merkmal in seinen Bildern,  waren die hervorgehobene Stirn und die großformatigen Auge der Menschen, die meist sein Hauptmotiv waren.

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