Jörg Immendorff

Jörg Immendorff

1945-2007, deutscher Maler, Grafiker, Bildhauer, geboren in Bleckede, zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Gegenwart mit weltweiter Anerkennung.

In den 70er Jahren entwickelte er eine betont gegenstandsbezogene Formensprache mit symbolischen, kunsthistorischen und politischen Anspielungen. "Jedes Immendorff-Bild ist die kritische Darstellung einer kulturpolitischen Situation", schreibt Lorand Hegyi über den Künstler, dessen Bilder heute zum Bestand der bedeutendsten Museen der Welt gehören.

Durch die Freundschaft mit dem 1976 noch in der DDR lebenden Maler A.R. Penck (eigentlich Ralf Winkler) entwickelte der Maler und Bildhauer Immendorff eine Historienmalerei, die das Thema der deutschen Teilung reflektiert und kritisch betrachtet. In diesem Jahr begann er die Serie der sechzehn großformatigen Bilder „Café Deutschland“.

An der Düsseldorfer Akademie war einer seiner Lehrer Josef Beuys, mit dem er eng zusammenarbeitete.
Die von ihm gegründete LIDL-Akademie, Lidl wurde von Immendorff als Pseudonym verwendet, vertrat politisch orientierte Kunst. Er versteht seine politisch engagierten Bilder als eine Kunst, die im Dienste des Volkes und der Werktätigen stehen. Immendorff ist der Utopist unter den Malern: „Ich bin der einzige Maler in der Kunstgeschichte, der an einer Utopie gearbeitet hat, die dann konkret wurde“ (Deutsche Wiedervereinigung).

Eine seiner letzten Arbeiten war das Kanzlerportrait von Gerhard Schröder. Es hängt bis heute im Kanzleramt.

Seine Gemälde und Plastiken werden in umfangreichen Ausstellungen bedeutender Museen weltweit gezeigt.


https://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%B6rg_Immendorff


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